18.02.2010

Ein neuer Name, bekanntes Logo für einen alten Shop: BAUTIED.
Warum gerade jetzt Bautied?
Tied heißt in unserem norddeutschen Platt “Zeit”. Bautied hat Zeit für seine Kunden, die bauen oder gärtnern.
Nicht das übliche “keen Tied, keen Tied”. Für Bautied gilt: “wi hev Tied”, – Tied für Fragen, Anliegen und Beratung rund um den Bau und den Garten. Natürlich nicht “op Platt”, sondern auf Hochdeutsch.
Bautied ist nicht anonym, dahinter stehen Menschen, die sich Zeit für Sie nehmen, die nicht ungeduldig werden.
Menschen, die für Sie auch dann da sind, wenn Sie nach Feierabend oder am Sonnabend Fragen haben.
13.01.2010

Sonnabend, 19.12. bekamen wir einen Anruf von einem Interessenten aus Oberschönegg im Allgäu. Er interessierte sich für die Cedima-Blocksteinsäge CTS 375 und einen Nedo-Rotationslaser HV 600.
Schon am Montag waren wir uns einig, die Bestellung kam, der Kunde zahlte per Vorkasse und wir haben die Lieferung noch im alten Jahr hinbekommen. Das ist nichts Besonderes, auch wenn es zwischen den Feiertagen oft nicht so glatt wie an normalen Werktagen geht.
Heute klingelte Hermes bei uns und brachte ein Paket. Inhalt 4 Flaschen leckeres, bayrisches Bier (als Allgäu-Fan für mich eine besondere Freude), dazu mehrere Flaschenöffner und Kugelschreiber. Dabei lag ein Schreiben, in dem sich der Kunde, Herr Königsberger von Königsberger & Rogg GbR., für die Zusammenarbeit bedankt hat.
Dass Kunden sich bedanken, kommt natürlich immer wieder vor und ist auch Ansporn für uns, aber ein Dankeschön in dieser Form, das ist die ganz, ganz große Ausnahme.
Dabei muß ich eigentlich ein Dankeschön sagen. Denn Kunden, die kompetent sind, trotzdem eine Beratung nicht ablehnen, wo alles reibungslos läuft, da macht die Zusammenarbeit richtig Spaß.
Also, Herr Königsberger, ich werde dann auf Ihr Wohl trinken!
30.12.2009
Das neue Jahr sieht mich freundlich an
und ich lasse das Alte
mit seinem Sonnenschein und Wolken
ruhig hinter mir.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Foto: Dieter Schütz, Pixelio
14.12.2009
Regelmäßig bekomme ich den Newsletter “Business Village”, den ich auch tatsächliche lesen und nicht nur übefliege.
Kürzlich wurde ich auf das Buch “Competence Selling” von Marcel Klotz, der mir durch das “Innovativ-Inn” Blog bekannt ist, aufmerksam gemacht.
Gleich die ersten Sätze haben mich fasziniert:
“….vergessen Sie doch einfach mal die altbekannten Verkaufsmethoden. Kein Hardselling, kein Softselling, kein NLP, … Verkaufsprofi Marcel Klotz illustriert in seinem neuen Buch, wie Sie fernab vom Methodenhype nachhaltige und stabile Kundenbeziehungen aufbauen und wie Sie mit Menschen ehrliche Geschäfte machen. Es geht ganz ohne Trickserei, den vermeindlichen Blick ins Gehirn oder gar Manipulation. Alte Kaufmannstugenden und -kompetenzen verfehlen auch in der heute scheinbar so komplexen Vertriebswelt das Ziel nicht … ”
Warum ich sofort hellhörig wurde?
(weiterlesen…)
04.12.2009
Diese Frage wurde uns schon oft gestellt. Manch einer meint, dass der Onlinehandel so wie der Esel ist, den man in der Ecke stehen hat und der Dukaten kackt. Wenn das wirklich so ist, haben wir alles falsch gemacht. Geld ohne Arbeit? Habe ich noch nie kennengelernt.
Aber neben unserem regionalen Geschäft macht uns das Internetgeschäft auch deshalb Freude, weil es nicht regional begrenzt, sondern weltweit möglich ist. In Europa gibt es mittlerweile keinen weißen Fleck mehr, da haben wir schon überall geliefert, auch Kanada, Dubai, Thailand und Südafrika gehören zu den weit entfernten Ländern, aus denen Bestellungen kamen.

Jetzt geht es um eine große Blocksteinsäge, die CEDIMA-CTS 265, die wir nach Kenia liefern sollen und gerade die Versandmöglichkeiten und Kosten untersuchen.
Der Kunde hat uns Bilder geschickt, hier sieht man, welche Steine darauf warten, von der CTS-265 getrennt zu werden. Und wie ein Haus mit solchen Steinen aussieht und in welche Formate geschnitten werden muß, kann man gut auf diesem Bild sehen:

Da leistet die Cedima-Blocksteinsäge richtig gute Arbeit. Besonders gefreut habe ich mich, dass ich hier ein Gerät sehe, das es bei schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gibt, ich aber als Kind noch erinnere. Links vor dem ersten Fenster steht ein Dreibein, ein Ständer, an dem früher ein Sack hing, in den Mörtel geschaufelt wurde und der dann vom Ständer genommen und vom Bauhelfer zur Maurerbütte auf dem Gerüst gebuckelt wurde. Heute in Zeiten der Aufzüge, Minikrane und Turmdrehkrane undenkbar.
03.12.2009
Diese Frage wurde uns schon häufig gestellt, erst gestern wieder von einem unserer Stammkunden, aber schließlich sind wir presse- und kamerascheu und haben auch deshalb nur selten Autogrammstunde. Okay, jetzt ein Foto vom Herbst wo Dagmar und ich zu sehen sind, eins der ganz wenigen Fotos, wo wir beide drauf sind. (weiterlesen…)
02.12.2009
immer zweimal im Leben. Heute Teil 2.
Vor einem Jahr, im Dezember, stellte sich ein neuer Mann eines wirklich guten Lieferanten als neuer Leiter für Vertrieb und Marketing vor. Sein Auftritt war milde ausgedrückt unglücklich und wenn ich schreibe arrogant, ist der Begriff auch zu milde.
Gewundert habe ich mich schon über die naßforsche Art, dachte dann aber, dass ich vielleicht an dem Tag zu empfindlich war. Später hörte ich aber von Kollegen sogar, der solle mit seiner Art besser nicht mehr in den Norden kommen.
Er kam auch nicht mehr.
Nein, zweimal gesehen haben wir ihn nicht, aber wie man sehr gute, schon freundschaftliche Beziehungen zu seinen Kunden innerhalb von wenigen Monaten zerstört, das kann man auch vom Schreibtisch aus machen. Ich betreibe nur sehr ungern hier im Blog Lieferanten-Bashing, aber wenn man für Marketing zuständig ist, sollte man auch einmal selbstkritisch prüfen, warum die Umsätze in seinem Liefersegment eher stagnieren, während sie bei anderen Lieferanten erheblich zunehmen.
Wenn es tatsächlich stimmt, dass man sich zweimal im Leben trifft, hoffe ich nur, dass es mit ihm erst in hundert Jahren stattfindet.
01.12.2009
immer zweimal im Leben, so sagt man jedenfalls.
Vor fast genau einem Jahr besuchte uns der Verkaufsleiter eines Lieferanten und verabschiedete sich gleichzeitig, weil er bei einer anderen Firma eine neue Aufgabe übernehmen werde. Er wollte sich von dann bei uns melden und uns besuchen.
Wir haben zwei-dreimal telefoniert, aber sein riesiges Gebiet verhinderte einen Besuch. Heute stand er plötzlich im Büro, unangemeldet, aber zum Glück war ich da. Ich hatte überhaupt nicht mehr mit ihm gerechnet, zumal seine Produkte vordergründig nicht zu uns passen.
Aber “bei Licht gesehen” passen sie vielleicht doch besser, als gedacht. In 2010 wollen wir zusammenarbeiten, mal sehen, was wir so zusammen auf die Beine stellen können. Man sieht sich eben wirklich zweimal im Leben. Zugegeben, nicht jeden Menschen muß ich noch einmal sehen, da reicht mir einmal.
26.11.2009
Dagmar und ich kommen eben wieder zurück. Wir hatten um 18:00 Uhr einen Termin in Burgdorf bei Hannover. Dort sollten wir wunderschöne, nach alten Vorbildern handgefertigte Kachelöfen sehen und auch einen Kachelofen bei einem Kunden im Betrieb “erleben”. 230 km von uns entfernt. Da wir 2 Engpässe auf der Strecke haben, den Elbtunnel und die Baustelle am Horster Dreieck, sind wir entsprechend zeitig losgefahren und das Navisystem zeigte uns permanent, dass wir 15 Minuten früher eintreffen würden. Also ganz entspannt gefahren. Kein Stau, keine Vorkommnisse.
Aber dann, gerade die letzte Autobahnausfahrt vor unserem Ziel passiert, als wir scharf bremsen mußten. Verkehrsunfall mit LKWs, Vollsperrung der Autobahn. Und das 5 km vor unserer Ausfahrt, 12 km vor unserem Ziel. Alle Versuche, unseren Gesprächspartner zu erreichen, schlugen fehl, es lief ein Anrufbeantworter. 19:30 Uhr waren wir dann da, klar, dass uns niemand mehr erwartete. Was machen? Da mein Magen knurrte zum nächsten Restaurant und gegessen und dann die 230 km wieder zurück gefahren. Ergebnis: Mal eben nach Burgdorf zum Griechen essen, man gönnt sich ja sonst nichts.
19.11.2009
ist heute.
Ist der Blödsinn noch steigerungsfähig oder gibt es bald auch den Tag des Urinals, des Plumpsklos oder des Donnerbalken?
Was bringt uns solch ein Tag?
Und was fang ich mit dem heutigen “Tag der Philosophie” an?
Wenigstens heisst es noch nicht “Tag der Filosofie”.
Oder muß ich jetzt meine philosophischen Schulbücher wieder rauskramen und sie auf der Toilette lesen?
Da fällt mir Andrè Gide ein:
“Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man überhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat.”
So was ähnliches haben meine Lehrer zu mir auch immer gesagt, nur anders gemeint.
Foto: smokenKitty, Pixelio