schraubenzieherAmazon und die Fake Shops

Donald Trump hat die Fake News bekannt gemacht, auch das Wort „gefakt“ gehört heute schon zum Sprachgebrauch.
Jetzt kommt der Begriff „Fake Shop“ dazu, dank Amazon. Und diese Fake Shops stürzen manche Händler in eine echte Existenzkrise und die Kunden verlieren ihr Geld. Amazon, sonst nie verlegen um neue Überlegungen, wie man seinen Kunden Geld aus der Tasche zieht – Beispiel „Echo“ oder dem „Prime“ mit dem Amazon Millionen verdient jedoch der Nutzen für Kunden eher mäßig ist – bekommt das Problem einfach nicht in den Griff. Verständlicherweise, den Schaden hat ja auch nicht Amazon.
Was verbirgt sich hinter dem Begriff “Fake Shop“? Weiterlesen

schraubenzieherCardi Diamant Beton-Kettensäge Coccodrillo 35

Cardi Beton-Kettensäge
„Coccodrillo35“

„Coccodrillo“ hört sich nach Krokodil an, heißt übersetzt auch Krokodil, wahrscheinlich weil die Zähne der Cardi-Beton-Kettensäge so scharf sind, wie bei einem Krokodil.
Nun führen wir seit langer Zeit bereits von Husqvarna eine Beton-Kettensäge Typ K 970 III „Chain“, die mit 4,8 kW Leistung dem Beton zu Leibe rückt, aber mit einem Nachteil gegenüber der leichteren Cardi-Coccodrillo 35 mit 3,4 kW:
Die Husqvarna hat einen Benzinmotor, zwar den allerneusten von Husqvarna, deshalb K 970 III, aber in geschlossenen Räumen kann die „Husqvarna-Chain“ nicht zum Einsatz kommen. In diese Lücke passt genau  das Krokodil, die Cardi-Diamantketten-Betonsäge.
Sie besitzt das bekannte und bewährte ICS-Sägesystem mit dem 350 mm Schwert und die „EUROMAX 32“ Diamantkette.
Die Cardi-Betonkettensäge schneidet Ausschnitte in Beton für Fenster, Öffnungen und  Türen.
Natürlich schneidet die Coccodrillo 35 nass, das wasserdurchlässige Schwert sorgt für die Kühlung der Diamantkette und für staubfreies Arbeiten.
Cardi,  der Hersteller dieser Betonkettensäge, gewährt 24 Monate Garantie statt der üblichen 12 Monate.
Preis für das Krokodil: € 2.070 einschl. 19% MwSt. frei Haus

 

schraubenzieherGebühren für bestimmte Zahlungsoptionen gehören bald der Vergangenheit an.

Leider gibt e eine Vielzahl Onlinehändler, die Gebühren dafür nehmen, wenn man mit Paypal, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Lastschrift  usw. bezahlt. Für mich ist das reine Abzocke, nach dem Motto, wenn Du schon bei uns kaufst, wollen wir auch mit Zahlungsmöglichkeiten noch mal Kasse machen.
Kostenlos war jeweils nur die Zahlung per Vorkasse. Die  belastet in der Regel den Händler mit 2 %.
Die  Gebühren für Kreditkarte, Paypal, Rechnungskauf usw. liegen etwa im gleichen Bereich.  Also hat der den gleichen „Verlust“ wie der der Skontozahlung.
Ich habe konsequent jeden Shop verlassen, der Gebühren bei bestimmten Zahlungsarten verlangt hat.
Das ist in meinen Augen unseriös und trägt nicht gerade zur Vertrauensbildung im Onlinehandel bei.

Zum Glück hat jetzt der Justizminister in Abstimmung mit dem Finanzminister einen Gesetzentwurf vorbereitet.
Er sieht die Stärkung des Wettbewerbs vor und läßt die Verbraucher durch schützende Vorgaben profitieren. Demnach dürfen nach Zulassung des Gesetzes Onlinehändler keine gesonderten Entgelte für Zahlungsoptionen verlangen. Das soll dann auch für den stationären Handel gelten.
Der Finanzminister Dr. Schäuble dazu:  „Durch die neuen Regelungen werden Zahlungen im Internet noch sicherer und günstiger. Verbraucherinnen und Verbraucher werden zukünftig nicht mehr durch zusätzliche Gebühren belastet und in die Irre geführt.“
Auch wenn viele Onlinehändler jetzt bittere Tränen weinen, endlich mal wieder ein vernünftiges Gesetz, das der Abzockerei ein Ende setzt.

 

schraubenzieherBlogpause beendet

In den letzten Wochen fehlte die Zeit zum Bloggen. Neue Lieferanten haben sich vorgestellt, alte Lieferanten haben uns besucht, um neue Jahresabschlüsse zu machen und über Konditionen zu verhandeln. Dazu kam eine Vielzahl neuer Produkte, die wir auch in unsere Shops eingestellt und so unsere Angebotspalette erheblich erweitert haben. Da Anfang Januar auch die ersten Hersteller mit neuen Preislisten „drohten“ war das ein weiterer Grund, das Bloggen in die Warteschleife zu zu schieben.
Zu allem Überfluß hatten wir ein Problem mit dem Server. Dautimeblog lag nicht auf unserem eigenen Server, sondern seit 2006 auf einem fremden Server, der aber jetzt einige Mucken hatte.
Jetzt sind wir  mit dem Blog auf unseren eigenen „managed Server“ umgezogen.
Aber es gibt jetzt  Neuigkeiten. Neue Produkte von namhaften Premiumherstellern, Sonderangebote und so einiges, was sich bei uns getan hat.  Ab morgen bis einschließlich bin ich zu einer Produktschulung bei einem Lieferaten. Das ist immer interessant für mich, damit wir die Artikel, die wir verkaufen, auch in der Praxis mal ausprobiert haben. Da gibt es auch immer viele Tipps und Anregungen, die wir unseren Kunden dann weitergeben können.
Nächste Woche wird wieder geblogt!

schraubenzieherWarum Ihr Paket nicht kommt? Ganz einfach!

Ich wurde schon gefragt, ob ich das Bloggen aufgegeben hätte.
Nein, keinesfalls, aber die letzten Wochen waren wichtig für uns, um unser Angebot weiter auszubauen.
In unserem Shop 1a-Vermessung haben wir mehrere hundert Artikel neu eingestellt, dafür haben wir wirklich jede freie Minute wahrgenommen. Noch sind wir nicht fertig, aber das Bloggen geht bald wieder los.

Jetzt geht es auf Weihnachten zu, da sind die Paketdienst voll ausgelastet. Auch wir stellen fest, dass die Fahrer einfach ein Paket mit zurücknehmen und im Paketshop abliefern, statt wie vereinbart einen zweiten Anlieferversuch zu starten. Dass die Lieferfristen vor Weihnachten nicht eingehalten werden, kann man sicher noch verstehen.
Aber wenn man das hier liest, dann wird sicher jedem klar, wo der Hase im Pfeffer liegt.
Aber das sieht die Geschäftsleitung von DHL völlig anders, die konnten noch nie Fehler zugeben. Der Vorstand wäre besser Anstreicher geworden, denn das sind richtige Weismacher:
Ein interessanter Bericht. Hoffentlich habt Ihr keinen Balkon

schraubenzieherAnalyse: Wo kauft man günstiger? Bei Amazon oder Google Shopping?

onlineeinkaufDass Amazon nicht nur ein Shop, sondern auch für viele Käufer eine Suchmaschine ist, die vor allem viele (leider auch gefakte) Produktbewertungen aufweist, ist ein Grund, oft erst einmal bei Amazon reinzuschauen. Man geht einfach davon aus, dass Amazon unschlagbar günstig ist.
Stimmt das?
Ich selbst vergleiche zwar auch die Preise von Amazon mit den anderen Webshops, kaufe aber bei Amazon nur dann, wenn ich das Teil, was ich wünsche, nur bei Amazon bekomme oder es wirklich unschlagbar supergünstig ist.
Meist waren bei meinen Einkäufen die Webshops nicht nur günstiger, sondern man konnte sich bei Fragen an den Shop wenden, sei es telefonisch oder schriftlich und wurde in der Regel sehr gut beraten. Schon die Beratung half mir auch einmal , einen teuren Fehlkauf zu vermeiden. Das kann Amazon nicht bieten, da ist alles anonym, auch wenn der Service in der Abwicklung wirklich nichts zu wünschen übrig lässt.
Aber ist Amazon wirklich so günstig wie man meint oder kauft man über Google-Shopping in anderen Onlineshops nicht doch günstiger ein?
Diese Frage beantwortet eine aktuelle Analyse des kanadischen Unternehmens, 360pi Corp, das sich auf Preisanalysen spezialisiert hat,  eindeutig mit „nein“. Die Untersuchung bezog sich zwar auf den amerikanischen Markt, aber in dem Käuferverhalten gibt keine so großen Unterschiede.
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schraubenzieherDer schwarze Fleck

Heute poste ich einmal eine kleine Geschichte, die ich von Rudolf A. Schnappauf  erhielt, dessen Semeinare ich sehr schätze und immer gerne besucht habe:

Der schwarze Fleck
Ein Professor geht zu seiner Klasse und schlägt einen Überraschungstest vor. Er
verteilt sogleich das Aufgabenblatt und legt es wie üblich so vor jeden Studenten,
dass die Rückseite nach oben zeigt. Nachdem alle Blätter verteilt sind, fordert er
seine Studenten auf, das Blatt umzudrehen.
Überrascht stellen diese fest, dass keine Fragen notiert sind – es ist nur ein kleiner,
schwarzer, nicht ganz runder Punkt in der Mitte der Seite. Dazu erklärt der Professor
folgendes: „Ich bitte Sie, aufzuschreiben, was Sie auf Ihrem Blatt sehen.“
Die Studenten sind verwirrt, begannen aber mit ihrer Arbeit. Nach zehn Minuten sind
alle fertig und der Professor sammelt alle Antworten ein. Dann beginnt er, sie
nacheinander laut vorzulesen.
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schraubenzieherAchtung!! Fakeshops bei Amazon

Vor ein paar Wochen fiel mir bei Amazon ein Angebot auf, das ich kaum glauben konnte. Ein Elektra-Beckum Gartenhäcksler, der bei uns rund 2.000 € kostet zum Preis von € 1.300.00
Ich dachte, der hat sich vertan oder war dauerkrank, als in der Schule das Fach Rechnen gelehrt wurde.
Ich war neugierig und frage bei Elektra-Beckum nach, was der Händler für ein seltsamer Vogel sei, der bei Amazon Häcksler verschenkt.
Auch im Werk fiel man aus allen Wolken, kannte Händler nicht und versuchte den Häcksler zu bestellen. Da gab es den Hinweis, man möge sich an die dort genannte Emailanschrift wenden, von da kämen alle Informationen. Das hat man wohlweislich nicht getan, sondern hat sich an Amazon gewandt, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Amazon, schnell und flexibel wie immer (Ironie aus), hat sich nicht groß darum gekümmert. Dann war die Anzeige kurz weg, dann erschien sie wieder für kurze Zeit.
Was steckt dahinter?
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schraubenzieherBGH Urteile zu Ebay-Abbruchjägern und zu „Shill Bidding“.

Zwei Urteile des Bundesgerichtshofs, die praxisnäher sind, als viele Urteile, die  oft von Gerichten kommen und nur zum permanenten Kopfschütteln taugen.
Es ging um Eigengebote bei Ebay. Wer diesen Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich von Ebay nicht viel halte. Schrecklich gestaltete Seiten auch von sog. Powersellern, unübersichtlich oder, wie es ein Kunde einmal sagte, Ebay ist Deutschlands größter Sperrmüllplatz. Kein Wunder, dass namhafte Hersteller Händlern zwar den Verkauf auf Ebay nicht verbieten (können), aber die Urheberrechte an Bildern und Texten nur für eigene Shops vrgeben.
Wer dann mit ästhetischem Empfinden , die selbstgemachten Fotos bei Ebay sieht, dreht sofort ab, es sei denn, der Preis ist nicht zu toppen.

Bekannt bei Ebay sind die Verkäufer, die ein Produkt zum Verkauf einstellen und selbst auf Ihren
Artikel bieten, um den Preis hochzutreiben. Ganz naseweise Verkäufer setzen ihre Familie einschließlich ihrer haftunfähigen Großmutter ein, mitzubieten, damit der echte Interessent
seine Gebote erhöht. Weiterlesen

schraubenzieherDas 100 Millionen Trauerspiel von paydirekt

Zur Zeit läuft im Werbefernsehen eine Kampagne für die Zahlungsoption im Internet “paydirekt“.
Das grenzt schon an eine Verzweiflungstat, denn paydirekt scheint, und da bin ich mit vielen Kollegen einer Meinung, eine Totgeburt zu sein oder wie es ein Händler sagte, da haben ahnungslose Banker eine teure Spielwiese eröffnet und keiner geht hin.
Grund für „paydirekt“ war der neidvolle Blick auf Paypal. Dieser Zahlungsdienst, der seit 2004 auch in Deutschland in Onlineshops und natürlich auch bei Ebay als Zahlungsoption anzutreffen ist, hat mittlerweile 17 Millionen aktive Nutzer, die 20% des Onlineumsatzes abgreifen. Auch in unseren Shops steht Paypal an zweiter Stelle der Zahlungsmöglichkeiten, die wir anbieten. Von dem Onlinekuchen wollten Banken und Sparkassen ein großes Stück abhaben, nachdem der erste Versuch „Giropay“ schon in die Hose ging und auch wir mangels Nachfrage „Giropay“ wieder rausgeschmissen haben. Aber wie das oft so ist, zwischen der Gier nach guten Einnahmen und dem Umsetzen klaffen Welten. Tönte noch im April der Sparkassenpräsident Fahrenschon, dass man jetzt richtig Fahrt aufnehmen würde, so sprechen die Zahlen drei Monate später eine andere Sprache, denn ein Fehler reihte sich an den nächsten und so ist man über schmerzhafte Geburtswehen noch nicht hinausgekommen. Weiterlesen