schraubenzieherPaketdienste hatten angeblich alles im Griff

Was wir ständig mit Paketdiensten erleben, wäre Grund ein Buch zu schreiben.
Viele Leser würden sicher meinen, dass Münchhausen der Verfasser ist, aber nein, dass sind Fakten.
Besonders heftig war es im Dezember. Natürlich waren die Paketdienste überlastet, aber war das ein Grund, dass Pakete falsch sortiert wurden, also nicht beim Kunden ankamen, dass Pakete nicht „zustellbar“ waren, weil niemand angetroffen wurde? Obwohl Kunden glaubhaft versicherten, dass immer jemand anzutreffen war, man den Paketwagen sogar gesehen habe, der dann aber ohne zu liefern weitergefahren sei. Ganz heftig war ein Fall, wo auch niemand anzutreffen war. Natürlich, war ja auch nur ein großes Gebäude mit Pförtner. Die Ware wurde dann als im Depot abholbar im Internet hinterlegt. Normal kein Problem, nur war das Depot über 50 km entfernt.
Also wie jedes Jahr, Weihnachten kommt für die Paketdienste immer plötzlich. Man habe sich doch gewappnet und reichlich neue Mitarbeiter eingestellt.
Aber…..
Bei einer Umfrage der Dpa aufgegriffen von Finanzen.net berichten die Paktdienste übereinstimmend, fast alle Bestellungen seien rechtzeitig abgeliefert worden und weitgehend sei die Abwicklung des Paketaufkommens reibungslos erfolgt. Es sei höchstens punktuell zu Engpässen gekommen.  Eine Herausforderung sei die Verkehrssituation in den Großstädten gewesen.
Ist natürlich auch neu, bleibt die Frage, was machen die vielen Mitarbeiter der Firmen, warum kommen die täglich (mit kleineren Ausnahmen) pünktlich an den Arbeitsplatz.
Und glaubt die Dpa denn wirklich, dass die Geschäftsleitungen der Logistiker ihre Fehler und Pannen zugeben?
Da hätte man auch einen Friseur fragen können, um diese Antworten zu bekommen.